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10k unter 50 min – #betterforit

April 25, 2015
 
vielleicht habt ihr schon mitbekommen, dass Nike letzte Woche mit #betterforit seine bisher größte, auf Frauen konzentrierte Initiative gelauncht hat. Gestartet ist die Initiative mit einem Kurzfilm, der anschaulich zeigt, dass wir nicht alleine mit dem Kampf gegen den inneren Schweinehund sind. Also einmal bitte die Hand hoch, wer muss auch immer wieder kämpfen um beim Sport durchzuhalten? Gestern ist nun auch die deutsche Version vom Spot „Die innere Stimme“ online gegangen und ihr solltet reinschauen, denn ihr werdet Euch in der einen oder anderen Situation bestimmt wieder erkennen.
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Das Ziel der Kampagne ist es mit #betterforit nicht nur einen Hashtag zu etablieren, sondern viel eher stellt sie einen Aufruf da Fitness und Sport für Frauen zu unterstützen. So lässt sich doch auch prima via Instagram die beste Freundin motivieren oder was meint ihr? Immer im Hinterkopf sollte bleiben, dass Sport mehr als nur eine Modeerscheinung ist und es deshalb essentiell ist nachhaltig aktiv zu sein. Man soll sich immer wieder motivieren um sich neuen Herausforderungen zu stellen, um persönliche Ziele zu erreichen und alte Rekorde oder Leistungen zu übertrumpfen.
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Ich habe den Spot gleich mehrmals gesehen, da ich mich in so vielen Situationen wiedererkannt habe. Die Suche nach dem richtigen Platz im Kurs ist ja nie einfach, denn in der ersten Reihe möchte man nicht sein und in der letzten Reihe natürlich auch nicht. In der ersten Reihe hat man das Gefühl, dass sich die Blicke förmlich in den Rücken bohren und jeder Fehler oder jede Schwäche sofort registriert wird. Stellt man sich in die letzte Reihe outet man sich hingegen als Anfänger, bleibt also nur noch die goldene Mitte. Auch die Mini-Gewichte haben mich an mein eigenes Training erinnert. Seit ein paar Monaten trainiere ich verstärkt mit Gewichten und setze dabei immer auf viele Wiederholungen mit kleinem Gewicht. Klar, fühlt man sich dann doof, wenn man beim Bank drücken nur jeweils 1,25kg Scheiben drauf hat und nebendran jemand kaum noch Platz für Gewichte auf der Stange hat. Hier muss ich aber noch kurz für mein eigenes Ego erwähnen, dass die Stange ohne Gewicht schon 20 kg wiegt. 
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Ich glaube wir Frauen sind einfach so. Die Wenigsten von uns können sich nur auf das Training konzentrieren. Wir Frauen denken einfach zu viel nach. Hier ein kleiner Einblick in meine Gedankenwelt beim Training: Sehe ich gut aus in den neuen Sportsachen?, Sehe ich bei der Übung doof auf?, Warum kann die dahinten so viele Gewichte stemmen, die sieht doch viel schwächer aus als ich?, Awww…, der Typ ist aber gut gebaut!, Wirklich? Sind es noch so viele Kilometer zu laufen?
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Aber irgendwie motivieren mich genau diese Gedanken mich stetig zu verbessern. Denn wenn sich doch ein kleiner Bauch in dem neuen Sport Outfit abzeichnet, heißt das für mich weiter zu trainieren um ihn irgendwann loszuwerden. Wenn jemand beim Training besser ist als ich, versuche ich meine Leistung zu steigern und packe bei der nächsten Übung etwas mehr Gewicht rauf um härter zu trainieren. Auch beim Laufen motiviert mich der Gedanke, dass ich eigentlich schon viel mehr Kilometer gelaufen sein müsste, als meine App anzeigt. Denn ich möchte beim Laufen so gut trainiert sein, dass ich mir keine Gedanken über die Strecke machen muss und nicht dauernd die Kilometer zähle wie weit es den noch ist.
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Wenn mich jemand fragt was meine Motivation ist Sport zu treiben, dann steht bei mir an erster Stelle die Bikinifigur zusammen mit körperlichen Gesundheit. Um diese Ziele zu erreichen motiviere ich mich damit immer wieder meine Leistungen zu übertreffen und stetig besser zu werden. Letzten Monat bin ich den Halbmarathon gelaufen was im letzten Jahr noch undenkbar gewesen ist. Da bin ich in der Regel zwischen 5-10 km gelaufen und war nach 10 km auch ordentlich aus der Puste. Ich habe mir dann zu Beginn des Jahres immer wieder vor den Läufen gesagt wie viele Kilometer ich laufen möchte. Da ich Gott sei Dank mit viel Ehrgeiz gesegnet bin, habe ich das auch fast immer geschafft. Nur die 21 Kilometer  musste ich im Training dreimal angehen um mein Ziel zu erreichen. Niederlagen sind blöd, aber eine Niederlage wäre es nur gewesen wenn ich aufgegeben hätte.
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Seit dem Beginn meiner Sportbegeisterung habe ich viel Gewicht verloren, konnte mich beim Laufen immer weiter steigern und habe das Training gefunden, das zu mir passt. Ich bin aber lange noch nicht am Ziel angekommen. Denn was mit dem Gedanken angefangen hat, Gewicht zu verlieren soll mit einem definierten Körper enden. Da sich Muskeln sehr schnell wieder abbauen, darf das Training mit Gewichten nie vernachlässigt werden. Auch beim Laufen habe ich noch unglaublich viel Potenzial mich zu steigern. Inzwischen kann ich zwar lange Strecken bestreiten, aber bin noch lange nicht die Schnellste. Für den Nike Women´s 10km im Juni habe ich mir vorgenommen, die 10km in 50 min zu laufen. Ich kratze noch an den 10 km unter einer Stunde und da mir hier für nur noch 1-2 Minuten fehlen wäre es zu einfach zu sagen, dass ich sie unter einer Stunde laufen will. Auch möchte ich entspannter Laufen können. Aktuell ist Laufen für mich immer sehr anstrengend, egal in welchem Tempo. #betterforit motiviert mich dabei meine Ziele nicht aus den Augen zu verlieren und mich durchzukämpfen. Denn wir sind ja nicht damit alleine wenn wir uns mal geschlagen geben müssen, beim nächsten Mal versuchen wir einfach erneut unsere Ziele zu erreichen. In Zukunft werde ich auch vermehrt neue Sachen ausprobieren. Man sträubt sich ja oft dagegen, da man am Anfang bei den Übungen nicht schlecht aussehen möchte. Aber die Kampagne zeigt ja wunderbar, dass man davor keine Angst haben sollte. Das Gefühl es gewagt und geschafft zu haben ist so unglaublich, dass die Zweifel im Vorfeld völlig unbegründet sind. Ich bin eine unglaublich schlechte Schwimmerin und werde mich jetzt mal wieder an das Schwimmen wagt. Versteht mich nicht falsch, ich kann schwimmen nur bin ich nach wenigen Bahnen schon völlig am Ende. 
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Was ich Euch eigentlich sagen möchte ist, dass ihr nicht alleine damit seid das ihr vielleicht mal keine Lust auf euer Training habt oder Euch im Vergleich mit Anderen mal unwohl fühlt. Das ist aber alles total egal, solange ihr Euch trotzdem durchbeißt. Es geht beim Sport in erster Linie um Euch. Ihr tut es für Euch, euren Körper und eure Gesundheit und neben den positiven Effekten für einen selbst könnt ihr durch den Sport noch viel mehr dazu gewinnen. Denn die absolut größte Motivation für mich ist es gemeinsam zu trainieren. Nutzt die Chance durch den Sport Freundschaften zu knüpfen, bei denen ihr Euch auf die tägliche Portion Motivation verlassen könnt. Ihr merkt schon, ihr könnt nur gewinnen!
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  • Jules April 25, 2015 at 7:39 pm

    Du hast mich jetzt so richtig motiviert und freue mich endlich meinen inneren Schweinehund besiegt zu haben. Ich lese deinen neuen Blog schon mit Begeisterung und freue mich über jeden Artikel 🙂

    Viele liebe Grüße,
    Jules von today is …

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