Baby

Wie man eine Mami wird.

März 3, 2016

noah2Eine Sache kann ich schon mal vorwegnehmen, es geht hier nicht um Bienchen und Blümchen. Wie man in der Theorie eine Mami wird wissen die meisten von Euch mit Sicherheit. Aber neben der Sache mit „wenn Mama und Papa sich lieb haben“ passiert noch so viel mehr und bei jedem ist das anders.

Ich wollte schon immer eine Mami werden und eigentlich hätte es gar nicht früh genug passieren können. Genauso gut hatte ich auch schon immer im Gefühl einen Jungen auf die Welt zu bringen und ich behielt recht. Doch als ich dann plötzlich schwanger war wurde mir zum ersten Mal bewusst wie lang diese 9 Monate doch werden können bis endlich das eigene kleine Wunder auf die Welt kommt. Ich gehörte leider auch nicht zu den werdenden Mamis, die sofort in ihrer Schwangerschaft aufgegangen sind und davon geredet haben „ich bekomme ein Baby“, „mein Baby ist im Monat X da“, „mein Baby geht in den Kindergarten XY und wird später mal Raumfahrer“. Nein, so war es bei mir leider absolut gar nicht, denn wenn man schwanger wird ist das unbeschreiblich.

Das größte Wunder, das uns im Leben widerfahren kann wächst auf einmal in dir heran und für mich war und ist dieses Wunder so kostbar und mit nichts auf der Welt aufzuwiegen, dass ich es nicht glauben konnte das mir dieses Glück widerfährt.

Von Untersuchung zu Untersuchung habe ich gezittert, ob mit unserem kleinen Mann alles gut ist und bis zur Geburt konnte ich nicht realisieren, dass wir ein Kind bekommen. Zu groß war im jedem Moment die Angst, dass es unserem kleinen Mann schlecht geht und er am Ende nie die Chance bekommt unser Sohn zu sein und wir seine Eltern sein dürfen.

Als es dann auf die Geburt zu ging und die Wehen einsetzten war es mir fern realisieren zu können, dass wir in wenigen Stunden Eltern sein könnten. Ich konnte es einfach nicht glaube, ich kann Euch nicht sagen woran das lag und so guckte ich nach einer mehr oder weniger langen Nacht um halb 9 Uhr morgens zwischen meine Beine und konnte kaum begreifen, dass dort unser Kind liegt.

Ich wollte ihn so gerne in den Arm nehmen um dieses Wunder zu realisieren, doch er wurde sofort zu den behandelnden Ärzten gebracht weil er ja sein Kindspech geschluckt hatte. Vielleicht könnt ihr Euch vorstellen wie ich mich gefühlt habe. Die vergangenen 9 Monate hatte ich mit der Angst zu kämpfen, ob ich ein gesundes Kind auf die Welt bringen kann und dann sowas.

Ich konnte Baby N. erst am nächsten Tag auf meine Brust legen und ich war glücklich, einfach glücklich doch irgendwas hat gefehlt.

Nachdem wir aus den Krankenhaus entlassen wurden habe ich mit N. Zuhause gesessen und gekuschelt. Unheimlich viel haben wir gekuschelt, ich war so stolz und dankbar mein eigenes Bündel Glück zu haben.

Doch wenn ich in der ersten Woche an ihn gedacht habe war da nichts. Rein gar nichts. Natürlich habe ich Baby N. von Anfang an geliebt, aber diese Mutter-Kind-Bindung von der ich dachte sie müsste von Anfang an da sein war noch nicht da.

Doch seit N. auf der Welt ist haben sich diese Mama-Gefühle von Tag zu Tag entwickelt. Auch schon nach der besagten Woche hatte ich endlich das Gefühl „Ja, dieser kleine Mann wird immer zu mir gehören“. Doch ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht wo das noch hinführen soll. Mein Sohn ist das größte Geschenk was ich hätte bekommen können und ich vermisse ihn sobald ihn jemand für eine Stunde auf dem Arm hat. Wenn ich ihn sehe, kann ich mein Glück kaum fassen und könnte anfangen zu weinen. Von Tag zu Tag wird diese Liebe größer, obwohl ich dachte Liebe könnte nicht die Unendlichkeit wachsen.

noaheure lisa

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  • Fiona März 3, 2016 at 1:59 pm

    Ich freue mich wahnsinnig für euch!
    Du siehst auf den aktuellen Bildern (auf bei Instagram) unfassbar glücklich und zufrieden aus!
    Ich wünsche euch dreien alles Glück der Welt =)

    Viele Grüße,
    Fiona

  • Christiane März 3, 2016 at 2:00 pm

    Ich habe geweint als ich das gelesen habe❤️
    Deine Mama?

  • fraufuchsschreibt März 5, 2016 at 1:49 pm

    Ich finde es unglaublich stark von dir, das so frei auszusprechen! Denn ja; Mutterliebe entwickelt sich und dieses „Realisieren, dass man Mama ist“ ging mir auch ähnlich. Unsere Jungs sind – glaube ich – so ziemlich zur gleichen Zeit geboren und ich finde es sehr schön, auf deinem Blog und auf Insta etwas von euch zu sehen und zu lesen! Ich wünsche euch alles Liebe und ein feines Wochenende!
    Pia Fuchs

  • Isidro Khela März 12, 2016 at 5:20 pm

    Wir sind alle verschieden und doch gleich. Am Ende wollen wir alle nur das beste für unsere Kinder und das ist ebend für jeden etwas anderes

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