Baby

Vertrau´deinem Mutterinstinkt

Juli 28, 2016

IMG_3395 In Zusammenarbeit mit Tommee Tippee möchte ich Euch gerne erzählen wie es ist nicht mehr nur für sich selbst verantwortlich zu sein, sondern auch für einen kleinen zuckersüßen Menschen, der unsere ganze Aufmerksamkeit und Liebe braucht.

Denn Mama bzw. Papa zu werden bedeutet eine ganz neue Rolle einzunehmen, auf die wir uns mit Büchern, Artikeln aus dem Internet und Erfahrungen von Freunden und Bekannten vorbereiten können. Doch all´ diese Vorbereitung ist vergessen wenn das Baby da ist, denn erst einmal ist man völlig geflasht. Da ist nun mehr oder weniger plötzlich ein Baby auf die Welt gekommen, das von nun an immer ein Teil von uns ist. Das der Welt so schutzlos ausgeliefert wäre, wären da nicht die Eltern. Eine Mama wünscht sich nichts sehnlicher als ein glückliches und gesundes Kind, dem es an nichts fehlt und so haben wir von Natur aus ein Instinkt dafür wie wir handeln müssen, wenn es unserem Kind schlecht geht.

IMG_3396 Doch man muss mit der Zeit erst einmal lernen, dass man diesem Instinkt vertrauen kann, denn Ratschläge von außen bringen uns doch oft aus dem Konzept oder verunsichern uns. Genau darum geht es auch in der Kampagne von Tommee Tippee.  Unter den Hashtags #ParentOn und #EinfachElternSein ruft Tommee Tippee alle Eltern auf ihren Instinkt zu vertrauen. Egal ob beim ersten Zahn oder dem ersten Wutanfall, einmal tief durchatmen und nach dem eigenen Instinkt handeln.

Tommee Tippee ist einer der fünf größten Hersteller für Babyartikel weltweit und in Deutschland vor allem bekannt für die einzigartigen Windelentsorgungssysteme, wie den bekannten Sangenic Tec-Windeltwister. Als bekannter Babyartikelhersteller möchte Tommee Tippee darauf aufmerksam machen, das Eltern nicht perfekt sein müssen. Gerade die Höhen und Tiefen machen das Elternsein zu einem echten Abenteuer.

Wenn man Erziehungstipps bei Google eingibt, erhält man knapp 81.000 Resultate.  Das kann schnell überfordern und verunsichern. Tommee Tippee möchte deshalb alle Eltern ermutigen, auf ihr Gefühl zu vertrauen. Schließlich überlebt die Menschheit schon seit 200.000 Jahren, ganz ohne Babybuch und Internet. Wenn ihr mehr zu dem Thema erfahren möchtet und Euch inspirieren lassen möchtet könnt ihr das hier. Auf der Facebook Seite von Tommee Tippee erfahrt ihr, dass ihr mit euren Sorgen und Ängsten nicht alleine seid und hier könnt ihr auch Eure eigenen Erfahrungen teilen.

Auch ich kenne diese Ratschläge nur zu gut und war am Anfang überfordert. Ich habe mich gefragt, ob ich meinem Gefühl vertrauen soll oder den Ratschlägen der Anderen. Angefangen hat es schon in der Schwangerschaft. „Machst du jede Woche ein Peeling, gegen die Dehnungsstreifen?“, „Gehst du zum Schwangerschaftsyoga?“, „Hast du schon eine Hebamme?“ Alle Punkte musste ich verneinen bis ich mich dann irgendwann dazu durchgerungen habe mir wenigstens eine Hebamme für die Nachsorge zu suchen. Ich möchte hier auf gar keinen Fall behaupten, dass man keine Hebamme braucht, aber ich wollte einfach keine und habe es am Ende auch bitterlich bereut. Ich war so unglaublich genervt von meiner Hebamme, die zu jedem Termin zu spät kam und die ich eigentlich schon nach dem ersten Besuch nicht mehr wiedersehen wollte, da sie so ungeduldig mit mir beim Stillen war. An dieser Stelle muss ich sagen: „Tut mir Leid, ich mache das zum ersten Mal!!!“. Acht Wochen habe ich es über mich ergehen lassen und weiß nun das ich mich auf mein Gefühl hätte verlassen sollen.

Damit natürlich nicht genug… Es gibt so viele verschiedene Fragen, die man sich rund um das Baby stellt. Sei´ es ob man stillt, ob man trägt oder ein Familienbett hat. Ich hätte gerne gestillt, denn es soll doch das Beste für das Baby sein und welche Mutter möchte nicht das Beste für ihr Kind? Bei uns hat es nicht geklappt und nach acht Wochen habe ich das Handtuch geworfen. Für mich und Baby N. waren die ersten Wochen ziemlich anstrengend. Zwischen Flasche und Brust war doch immer der Kampf, dass es irgendwie funktionieren muss. Denn eine Frau, die nicht stillt, kann doch keine gute Mutter sein. So heißt es zumindest im Internet und Fachbüchern. Umso trauriger war ich als ich es nicht mehr versucht habe, denn ich wollte natürlich alles andere als eine schlechte Mutter sein. Doch ich kann Euch sagen, dass es meiner Bindung zu meinem kleinen Mann nicht annähernd geschadet hat. Wir wurden glücklicher und entspannter und haben die Entscheidung nicht bereut.

Ich könnte noch ewig weiter erzählen, denn so viele Menschen wie es auf der Welt gibt, so viele unterschiedliche Meinungen gibt es. „Du musst ihn doch beim Schlafen zu decken, sonst friert der Kleine!“, „Kannst du ihn nicht noch mehr anziehen?“… Dazu kann ich nur sagen, dass man heutzutage Neugeborene beim besten Willen nicht mehr zu decken sollte, wenn man nicht möchte, dass das Kleine erstickt. Natürlich sieht ein Schlafsack nicht so kuschelig aus wie ein Bett mit Kopfkissen, Decke und Kuscheltieren, aber das Wohlergehen meines Kindes ist mir da dann doch wichtiger.

Ich möchte nicht sagen, dass damit alle Ratschläge von außen schlecht sind, aber daran appellieren sich selbst zu vertrauen. Wenn man dann doch mal einen Rat braucht, fragen wir mit Sicherheit jemanden um seinen Erfahrungen. Wie geht es Euch bei dem Thema?

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In Zusammenarbeit mit Tommee Tippee

eure lisa

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  • Kati Juli 28, 2016 at 4:58 pm

    Ich sehe das genauso! Gute Ratschläge kann man sich zwar anhören, aber was man davon annimmt und umsetzt sollte man dem Bauchgefühl überlassen! Ich habe vor der Geburt auch gedacht, dass ich danach tausend Fragen an die Hebamme haben würde, aber bei uns hat es zum Beispiel gleich super geklappt mit dem Stillen und der tägliche Besuch von der Hebamme hat eher gestört als geholfen.
    Liebe Grüße auch von Lina ?

    http://www.katerlina.blogspot.com

  • Eure Erfahrungen + Gewinnspiel – Lebe Berlin Juli 29, 2016 at 7:59 am

    […] Instinkt zu vertrauen und sich nicht von Ratschlägen zur Kinderziehung verwirren zu lassen. Hier könnt ihr nochmal meine Erfahrungen zu dem Thema nachlesen. Nun bin ich aber gespannt darauf wie […]

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