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Die große Herausforderung der richtigen Balance zwischen Baby und Job

April 1, 2017

 

Eine gute Mutter zu sein und gleichzeitig zu arbeiten ist insbesondere in einer Großstadt wie Berlin tagtäglich ein Kampf. Man muss eine Struktur für sich und seine Kinder erzeugen und diese aufrechterhalten, doch dies gestaltet sich nicht immer als einfach. Vier Termine auf der Arbeit am Vormittag, ein Gespräch in der Kita in der Mittagspause, dann wird auch noch ein Kind krank und man muss schnellstens eine Betreuung organisieren… Chaos. Doch dieses Chaos muss man als arbeitstätige Mutter bezwingen können. Außerdem darf man sich an dieser Stelle nicht komplett aufopfern oder vernachlässigen. Denn jede Mama braucht ein bisschen Zeit für sich (zumindest ab und zu).
Nach der Elternzeit kommt dann irgendwann einmal die Zeit (je nach Wunsch oder Notwendigkeit) in die Arbeitswelt zurückzukehren. Man kehrt dann entweder in die alte Arbeitsstelle zurück, oder aber entscheidet sich für einen Jobwechsel. Eine alternative und von vielen Müttern bevorzugte Variante ist eine Teilzeit-Arbeitsstelle, denn vor allem wenn Kinder noch klein sind, will man mit ihnen einfach mehr Zeit verbringen und ein Full-Time-Job ermöglicht das nur sehr beschränkt. Müttern, die einen neuen Job hier in Berlin finden wollen, stehen glücklicherweise verschiedene Möglichkeiten offen. Das ist ja auch einer der Vorteile einer Metropole. Und wie geht dann das eigentlich mit der richtigen Work-Life-Balance einer Mama?
Hilfe von außen anzunehmen ist für viele arbeitstätige Mütter ein Tabu-Thema. Sie wollen es alleine schaffen, keine Bürde für jemand anderen darstellen oder gar „schwach“ wirken. Doch anstatt von Termin zu Termin zu hetzen und stets die Uhr im Auge zu haben, sollte die Mama ohne schlechtes Gewissen und ohne Scham ihre Freunde, Familie, Nachbarn oder professionelle Babysitter um Hilfe bitten. Beispielsweise, wenn es einem selbst nicht möglich ist die Kinder vom Kindergarten abzuholen oder sie zum Sportunterricht zu bringen. Dies stellt für die Mama eine große Entlastung dar und man muss deswegen keine Schuldgefühle haben. Niemand schafft es ein Kind komplett alleine großzuziehen. Schließlich werden die Kinder auch durch andere nahestehenden Personen, wie die Tante, die Nachbarin oder die beste Freundin der Mama geprägt und lernen von ihnen.

 

Diese Personen können auch dann helfen, wenn man mal einen freien Abend haben will um mit dem Partner auszugehen oder es sich einfach gut gehen zu lassen, ganz ohne jegliche Verpflichtung. Solche Abende sind absolut sinnvoll, da sie von der anstrengenden Routine entlasten und den Paaren die Chance geben, wieder einmal Zeit zu zweit zu genießen, geben.

Planung und Organisation sind zudem das A und O. Ohne einen Terminkalender entsteht Chaos. Man sollte darauf achten alles sorgfältig einzutragen, damit kein Termin untergeht. Wer plant, schafft es einfacher durch den Tag zu kommen. Es ist nützlich, auch Zeit für sich oder Treffen mit Freundinnen einzuplanen, denn sonst besteht die Gefahr, dass der Terminkalender immer voll ist und man keine Lücken findet. Eine Hilfe können auch geeignete Apps für das Smartphone darstellen, da man dieses eigentlich stets bei sich trägt. Doch auch das Smartphone sollte manchmal ruhen. Das Handy sollte nach seinem Feierabend abgestellt werden und der Fokus sollte ausschließlich auf den Kindern ruhen. Man darf die Arbeit nicht sein komplettes Leben bestimmen lassen. Familiärer Halt ist enorm wichtig und sollte immer eine höhere Priorität als die Arbeit haben. Familienrituale, wie einmal wöchentlich ein gemeinsamer Film-Abend, helfen dabei die Verbindung zu stärken.

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