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Selbstuntersuchung der Brust – Ratgeber zur Früherkennung von Brust-Krebs

Oktober 2, 2017

Leider ist jede achte Frau in Deutschland von Brust-Krebs betroffen. Noch nie wurde gegenwärtig so offen mit den Risiken von Brust-Krebs umgegangen. Vor Jahrzehnten gehört das Thema Brust-Krebs noch zu einem absoluten Tabu-Thema und wurde mehr oder minder totgeschwiegen. Nun gehen sowohl Ärzte als auch Frauen viel offensiver mit dem schwierigen Thema um. Und das mit Erfolg: denn mithilfe erlernten Wissen für eine Selbstuntersuchung können mehr als 80 % der Frauen mit Brust-Krebs einen Tumor selbst erkennen. Dies ermöglicht eine schnelle ärztliche Behandlung und ein größeres Erfolgsrisiko zur Beseitigung eines Tumors.
So haben wir Ihnen im Folgenden alles Wissenswerte zur Selbstuntersuchung der Brust und die einzelnen Schritte in einem kurzen Überblick zusammengefasst.

Fünf Schritte der Selbstuntersuchung

Vor allem für Frauen, die noch keine Erfahrung darin haben die Brüste nach Veränderungen abzutasten, können sich mithilfe einer Anleitung mehr Routine verschaffen. Für alle weiteren Fragen zur Selbstuntersuchung kann auch der Rat eines Gynäkologen wertvoll sein. Vier von fünf ertasteten Knoten sind gutartig und benötigen keine medizinischen Maßnahmen. Wie man einen Knoten erkennt und worauf Frauen beim Selbstabtasten der Brust achten sollten, können Sie in fünf einfachen Schritten erlernen:

Schritt 1: Die Brust nach äußerlichen Veränderungen untersuchen

Zunächst geht es darum die Brüste nach äußerlichen Veränderungen abzuscannen. Dabei gilt es zu schauen, ob sich die Größe, die Form oder Lage der Brust verändert hat oder Auffälligkeiten auf der Hautoberfläche zu erkennen sind. Auch die Farbe der Brustwarzen kann bei einer Veränderung ein Anzeichen für ein Tumor sein. Frauen nach der Schwangerschaft sollten sich allerdings nicht zu viele Gedanken machen, da sich das Bild der Brüste leicht verändern kann.

Schritt 2: Bewegungen ausführen

Der nächste Schritt der Selbstuntersuchung verläuft durch die Bewegungen der Brust. Frauen sollten hierfür die Arme über den Kopf bewegen und die Brüste von vorne und der Seite in einem Spiegel beobachten.

Schritt 3: Brustwarzen abtasten

Auch die Brustwarzen können einen Hinweis für ein mögliches Problem der Brüste geben. Dafür sollte die Brustwarze sanft mit dem Daumen und Zeigefinger gedrückt werden. Bei Schmerzen oder dem Auslaufen von Flüssigkeit sollte ein Frauenarzt aufgesucht werden.

Schritt 4: Anleitung zur Selbstuntersuchung

Sinnvoll ist es die Brüste mit der gegenüberliegenden Hand abzutasten. Dabei legt man die Hand unter die Brust und hebt sie leicht an. Danach sollte man die Brust Stück für Stück mit den mittleren drei Fingern abtasten. Kleine Kreisförmige Bewegungen helfen dabei jeden Teil der Brust zu ertasten und nach möglichen Knoten zu fühlen.

Schritt 5: Untersuchung auch im Liegen durchführen

Auch im Liegen sollten die Brüste abgetastet werden. Hierbei werden vor allem die äußeren Brustbereiche besonders gut nach möglichen Knoten untersucht.

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