Familie

Pampers für UNICEF – Meet & Greet mit der Aktionsbotschafterin Bettina Zimmermann

Oktober 20, 2017

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Bereits seit 12 Jahren widmet sich Pampers gemeinsam mit UNICEF dem Kampf gegen Tetanus bei Müttern und Neugeborenen. Noch immer sind 53 Millionen Frauen und Neugeborene weltweit von dieser Krankheit bedroht. Vor allem in Entwicklungsländern verhindert die Krankheit einen gesunden Start ins Leben und genau diese Länder wollen Pampers und UNICEF unterstützen und engagieren sich mit dem Ziel, Tetanus weltweit als Todesursache bei Müttern und Neugeborenen zu eliminieren.

Wie könnt ihr helfen?

  • Seit dem 1. Oktober gilt wieder „1 Packung = 1 lebensrettende Impfdosis“ (Der Aktionszeitraum läuft von Oktober bis Dezember 2017.)
  • Ihr könnt Euch das Pampers Aktionsvideo anschauen (1 Videoaufruf= 1 lebensrettende Impfdosis)
  • Ihr könnt euren Pampers Kassenbon in der Pampers Club App hochladen (1 Kassenbon = 1 lebensrettende Impfdosis)

Bereits in den vergangenen Jahren konnte Pampers gemeinsam über 100 Millionen Mütter und Neugeborene vor Tetanus schützen. Kauft ihr eine Packung Pampers im Aktionszeitraum unterstützt Pampers UNICEF mit dem Gegenwert einer lebensrettenden Impfdosis.

Aktionsbotschafterin Bettina Zimmermann und ihre Reise nach Haiti

Jedes Jahr werden Pampers und UNICEF von einer prominenten Aktionsbotschafterin unterstützt. In diesem Jahr ist es die wundervolle Schauspielerin und Mutter Bettina Zimmermann. Bei einem Meet & Greet hat sie uns von ihrer Reise nach Haiti erzählt und uns nahe gebracht, was eine Impfdosis wirklich ausmachen kann.

Wir alle möchten ein gesundes Kind auf die Welt bringen, dass auch nach der Geburt noch gesund bleibt, ganz gleich, ob wir in einem Entwicklungsland leben oder hier in Deutschland. Aufgrund der hygienischen Bedingungen ist es in Entwicklungsländern, aber gefährlich ein Kind auf die Welt zu bringen, da es sich bei der Geburt bspw. durch nicht desinfizierte Messer mit Tetanus infizieren kann.

Bettina Zimmermann hat uns von ihrer Reise und ihren einzelnen Stationen erzählt und das möchte ich gerne mit Euch teilen.

Bettina erzählte, dass sie erst Bedenken hatte Aktionsbotschafterin zu werden. Sie hatte die Sorge, dass es vielleicht der falsche Ansatzpunkt ist um zu helfen und man vielleicht besser bei der Infrastruktur oder Schulen anfangen sollte. Ihre Zweifel, waren aber schnell beseitigt, als ihr klar wurde, wie früh im Leben der Kinder, das UNICEF Program ansetzt.

Lebensbedingungen in Haiti

 

Beim Gespräch mit Freunden über ihr Vorhaben Pampers und UNICEF zu unterstützen, haben viele von Haiti als Urlaubsparadies geschwärmt. Man denkt direkt an die Karibik und die dominikanische Republik, aber Haiti ist eines der ärmsten Länder der Welt. Haiti wird fast jedes zweite Jahr von Naturkatastrophen heimgesucht und hat mit einer instabilen politischen Situation im Land zu kämpfen. So kann man leicht zu dem Schluss kommen, dass auch die Zustände in Krankenhäusern katastrophal sind und darüber hinaus auch die allgemeine Grundversorgung. Die Menschen leben auf Haiti im Durchschnitt von 1,90$. Das kann man sich nur schwer vorstellen, denn wie könnten wir von 1,50€ leben?

Auf ihrer Reise hat Bettina Krankenhäuser und Impfstationen besucht und sich auf den Fahrten durchs Land auch ein Bild von den Zuständen Vorort gemacht.

Ich persönliche wohne in einer Großstadt, habe eine Auto vor der Tür stehen und hätte ich es nicht könnte ich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum nächstgelegenen Krankenhaus wenn die Wehen einsetzen. Das ist in Haiti nicht der Fall. Bettina erzählte uns, dass die Entfernung auf Haiti sehr groß sind, um zu einem Krankenhaus zu kommen und die Frauen sich ein Moped mieten können, wenn die Wehen einsetzen… Möchte man das?

Auf ihrer Reise hat Bettina zusammen mit Pampers und UNICEF die Geburtsstation Marigot und das Krankenhaus Jacmel besucht. Zusätzlich konnte sie erleben, wie eine mobile Impfstation arbeitet. Für die Anmeldung zur Impfung hat jeder eine „Anmeldebestätigung“ erhalten und die Eltern haben diese Bestätigung wie ein Dokument aufbewahrt. Auf diesem Dokument wurde erstmals der Name ihres Kindes aufgeschrieben und sie hatten so das Gefühl, dass ihr Kind endlich wahrgenommen wird. Das hat mich besonders berührt, denn hier in Deutschland haben wir so viele Ämter für die wir bei der Geburt Papierkram erledigen müssen und die Menschen auf Haiti stehen allein mit ihrem Kind da.

Überrascht hat Bettina, dass auf Haiti Frauen und Männer gleichberechtigt zusammenleben und sich bei der Kindererziehung helfen. Es kümmert sich nicht nur die Frau um die Kinder, wie man es erwarten könnte, zu den Impfterminen kamen auch viele Väter . Den Menschen Vorort konnte man es auch nicht nehmen in den schönsten Sonntagssachen zur Impfung zu kommen, denn trotz den miserablen Lebensumständen haben die Menschen sehr viel Würde. Ich finde es sehr schön zu sehen, dass die Aktion Vorort so gut angenommen wird!

Die Reise vom benötigten Impfstoff beginnt bereits in Kopenhagen. Hier befindet sich das UNICEF Lager für den Impfstoff gegen Tetanus. Von Kopenhagen gelangt der Impfstoff dann in die einzelnen Länder unter Berücksichtigung einer strengen Kühlkette. Auf Haiti befindet sich das Hauptlager in Port-au-Prince, von dort werden die Impfdosen an die Impfstationen verteilt. Da man mittlerweile weiß, dass man sich nicht darauf verlassen kann, dass die Kühlgeräte immer mit Strom versorgt werden, werden die Impfdosen in Kühlschränken aufbewahrt, die mit Solarenergie betrieben werden.

In den letzten Jahren kamen 300 Millionen Impfdosen 100 Millionen Frauen zu Gute. Die Impfung sollte dreimal stattfinden, damit eine Immunisierung gewährleistet wird. Hochschwangere Frauen, die zweimal geimpft wurden verschaffen auch ihrem ungeborenen Baby eine erste Immunisierung gegen Tetanus in den ersten zwei Lebensmonaten.

Ich finde das Projekt wirklich klasse und finde es toll, dass wir alle die Möglichkeit haben, durch eine alltägliche Tätigkeit, wie das Windeln kaufen, zu helfen.

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