Familie

Digitale Medien auch für unsere Kleinsten?

Juni 19, 2018

Anzeige I Dieser Beitrag wird von Fisher-Price unterstütztIm Alltag komme ich nicht einen Tag ohne mein Smartphone aus, sei es um E-Mails zu checken, Termine einzuhalten, Rezepte für das Abendbrot raussuchen und meine Social Media Kanäle auf dem aktuellsten Stand zu halten. Meinen Laptop lasse ich mal 1-2 Tage stehen, aber das kommt am Ende nicht oft vor. Dadurch, dass ich von Zuhause arbeite, wird unser kleiner Mann damit konfrontiert, dass elektrische Geräte zu unserem Alltag gehören. Hinzu kommt das ich meinen Laptop samt Smartphone nicht ausschließlich für die Arbeit nutze, sondern auch für mein Vergnügen. Die logische Konsequenz ist, dass N. auf den Bildschirm meines Smartphones drücken möchte oder auf die Tastatur meines Laptops. Wenn er mein Smartphone in der Hand hat, weiß er ganz genau wie er swiped. Wir haben es ihm nie gezeigt, er hat es sich abgeguckt und wenn er nicht weiß, wie etwas funktioniert, probiert er es aus. Das Ganze ist auch nicht verwunderlich, denn wir sind die Vorbilder unserer Kinder, die unser Verhalten 1:1 spiegeln und das sollten wir uns immer wieder in Erinnerung rufen.

Wir als Eltern haben uns früh die Frage gestellt, wie wir mit dem Thema umgehen möchten. Ich kenne Familien, die strikt gegen digitale Medien und die Nutzung von Smart Devices sind, nach längeren Überlegungen haben wir für uns entschieden, dass das für uns nicht der richtige Weg ist. Wie bei vielen Dingen kommt es auf das richtige Maß an. N. darf unter meiner Aufsicht YouTube Videos sehen und mal ein altersgerechtes Spiel auf meinem Smartphone spielen. Am liebsten guckt er sich auf meinem Smartphone Videos von sich selbst an und sieht diese gerne in Endlosschleife. Mein Mann spielt auch gerne ein Spiel auf seinem Tablet und so haben wir uns überlegt, dass N. sein eigenes Tablet bekommt.

Fisher-Price hat auf die zunehmende Digitalisierung reagiert und Spielzeug entwickelt, das Kindern hilft den Umgang mit technischen Geräten zu erlernen. Wir haben uns für das Lernspaß Tablet entschieden und ich finde es für Kleinkinder ideal. Es handelt sich zwar um ein Spielzeug, ist aber einem echten Tablet nachempfunden, so hat N. das Gefühl auch ein Gerät wie Mama und Papa in der Hand zu halten. Das Tablet ist auf die Entwicklungsstufen von Kindern angepasst, die Smart-Stages-Technologie ermöglicht es zwischen verschiedenen Stufen zu wählen. Die 1.Stufe (ab 6 Monaten empfohlen) macht mit ersten Wörtern und Geräuschen vertraut, die die Neugier des Kindes wecken. Die 2. Stufe ( ab 12 Monaten empfohlen) führt das Kind ans Alphabet heran und gibt lustige Aufforderungen, die das Kind zum Mitmachen anregen. Die 3. Stufe (18 Monaten empfohlen) fördert die Fantasie und das Rollenspiel. N. spielt immer wieder gerne mit dem Lernspaß Tablet und auch ich als Mutter finde das Tablet gut und gebe es unserem kleinen Mann mit gutem Gewissen gemacht. Auf den einzelnen Knöpfen sind Buchstaben und Tiere abgebildet, die das Tablet ansprechend gestalten und zum ausprobieren einladen. Wir mögen alle drei Stufen gerne und ich nutze es oft zusammen mit ihm oder gebe es ihm bei einer längeren Autofahrt.

Ihr merkt, dass ich die Nutzung von Smart Devices für Kinder völlig okay finde. Ob er nun eine Serie am Fernseher sieht, oder auf dem Laptop/Smartphone, macht für mich keinen Unterschied. Da wir eine aktive Familie sind, die immer gerne unterwegs ist und Neues erlebt, darf N. auch seine Lieblingsserien gucken oder wenn er möchte, ein Spiel spielen. Mir ist vor allem wichtig, dass er nicht alleine irgendwo sitzt und ohne meine Aufsicht Inhalte konsumiert. Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen. Wenn ich mal schnell kochen möchte, darf er im Nebenraum Feuerwehrmann Sam oder Paw Patrol schauen, ich sehe aber regelmäßig nach ihm, um zu kontrollieren, dass auch noch das gewählte Programm läuft. Auch wenn ich offen gegenüber der Digitalisierung bin, versuche ich auch regelmäßig meinen Konsum von digitalen Medien in Frage zu stellen und lege mein Smartphone dann doch öfter mal zur Seite.

Ich denke es handelt sich hierbei um ein umstrittenes Thema, zudem viele Menschen eine Meinung haben. Jede Familie ist individuell und so wird jeder das Thema anders handhaben. Erzählt ihr mir wie es bei Euch ist?

 

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